Donnerstag, 6. Dezember 2012

Remote Debugging mit SQL Server

Wer einmal Fehler in einer komplexen Stored Procedure beseitigen musste, weiß den Debugger zu schätzen, den SQL Server Management Studio (SSMS) bereitstellt.

Der SQL Debugger in SQL Server Management Studio

In Schulungen lässt sich auch immer gut zeigen, wie einfach das geht, weil wir dann mit einer (virtuellen) Maschine arbeiten, wo sich SSMS und der SQL Server auf demselben Server befinden. Aber in echten Umgebungen ist das nicht der Fall; dann ist SSMS auf einem Arbeitsplatzrechner installiert und wir arbeiten remote.
Weil jeder Rechner mit einer Firewall geschützt ist, funktioniert das Remote Debugging zunächst nicht. Es müssen sowohl auf dem Server als auch auf jedem Client einige Einstellungen an der Firewall vorgenommen werden. Welche genau, das ist hier beschrieben:
Deutschsprachige Anleitung
Englische Anleitung
Ja, diese Anleitung ist trocken und unangenehm lang. Aber sie ist präzise und führt zum Erfolg. Und eine Abkürzung gibt es nicht. Aber es lohnt sich, die Zeit zu investieren, weil der Debugger die Fehlersuche manchmal sehr beschleunigen kann.

Montag, 19. November 2012

BI Vortragsreihe bei den Access/SQL Kompetenztagen

Heute ein Hinweis in eigener Sache: Auf den Access/SQL Kompetenztagen darf ich drei Tage lang meine aktuellen Lieblingsthemen zu Business Intelligence präsentieren!
  • Der Microsoft BI-Stack im Überblick (SQL Server, SharePoint, Excel, PowerPivot und das Zusammenspiel dieser Komponenten)
  • Berichte mit Reporting Services erstellen
  • Mit PowerPivot große Datenmengen analysieren
Und das im Zusammenspiel mit vier weiteren erfahrenen, unterhaltsamen Trainern, die ein breites Spektrum von Themen zu Access und SQL Server vermitteln. Das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass alle Trainer bis in den Abend hinein für individuelle Fragen zur Verfügung stehen. Die Stimmung bei den Anwendertagen ist immer wieder ein Erlebnis.

Ist das interessant für Sie?
Vielleicht sehen wir uns dort?
Ich freu' mich drauf!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Excel-Button "Optionen für Excel Services" fehlt

Mit Office Professional Plus 2010 bekommt Excel die Möglichkeit, Arbeitsmappen oder Teile davon in eine SharePoint Site zu veröffentlichen. Unter "Datei - Speichern und Senden - In SharePoint speichern" gibt es dann einen Button "Optionen für Excel Services", mit dem man die zu veröffentlichen Teile auswählen und mit Parametern versehen kann. Super - wenn's klappt.
So sieht der Dialog aus, wenn der Button vorhanden ist...

Mein Problem

In meiner Schulungsumgebung, die mit MSDN-Lizenzen aufgebaut ist, hatte ich diesen Button auch, da war ich ganz sicher. Gestern war er auf einmal nicht mehr vorhanden.
... und so, wenn der Button auf seltsame Weise verschwindet.
Eine nähere Überprüfung der Informationen unter "Datei - Hilfe" ergab keine offensichtliche Fehlerursache:
  • Es war eindeutig eine Professional Plus Edition installiert
  • Das Produkt war aktiviert
Recherchen im Internet führten immer wieder darauf, dass bei kleineren Lizenzen (Professional oder Standard) dieser Button nicht vorhanden ist - aber ich hatte ja vermeintlich eine Professional Plus Edition installiert.

Die Lösung

Wenn sich das MSDN-Abonnement verlängert, dann erhält man neue Lizenzschlüssel. Und mein MSDN-Abo hatte sich vor kurzer Zeit verlängert. Also habe ich versucht, den neuen Lizenzschlüssel zuzuweisen.
Kleiner Tipp: Das geht über den Windows Start-Button und "Computer"; dort gibt es "Programm deinstallieren oder ändern".
Und tatsächlich - nachdem die Änderungsprozedur durchgelaufen und das Produkt aktiviert war, erschien wie von Zauberhand der Button wieder dort, wo er sein sollte.

Eigentlich nachvollziehbar, aber ohne Fehlermeldung ist so etwas schwer zu finden.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Neues Seminar: Der Microsoft BI-Stack

Die Anfrage kam sehr kurzfristig und sehr nachdrücklich: Ein Kunde benötigte dringend eine kompakte Übersicht über den gesamten Microsoft BI-Stack. Das Unternehmen musste innerhalb kurzer Zeit den Prototypen einer spezialisierten BI-Anwendung erstellen und hatte sich für die Standard-Architektur von Microsoft SQL Server in Kombination mit SharePoint entschieden.
Nun brauchten alle Projektbeteiligten in kürzester Zeit einen Überblick. Der technisch Verantwortliche musste wissen, wie die Komponenten am besten kombiniert werden, der Projektleiter musste ein Gefühl für den Aufwand und den Ressourcenbedarf bekommen und die Entwickler wollten genauer verstehen, mit welchen Werkzeugen sie arbeiten würden und wie sie die Aufgaben verteilen sollten.
"Zufällig" hatte ich eine passende Trainingsumgebung bereit und so entstand übers Wochenende das Konzept für diese Schulung. Die Durchführung dieses Seminars hat mir so große Freude gemacht und wurde von den Teilnehmern so begeistert aufgenommen, dass ich es nun weiter ausgebaut habe und ganz offiziell anbieten möchte.

Dieses Seminar möchten Sie auch besuchen? Sprechen Sie mich an - die Planungen für 2013 laufen gerade an!

Freitag, 31. August 2012

Vergleich der Berichtslösungen im Microsoft BI Stack

SQL Server 2012, SharePoint 2010 und Office 2010 sind Microsofts Standard-Bausteine, mit denen wir unternehmensspezifische Business Intelligence Lösungen erstellen können. Im Lauf der Programmversionen ist diese Welt immer vielfältiger geworden.

Welche Anwendungen sind für welche Anforderungen besonders geeignet?

Die nachfolgende Tabelle zeigt einige wichtige Eigenschaften der Microsoft Berichtslösungen. Jede hat ihre Stärken und ihre Grenzen. Welche stehen für Ihre Endanwender im Vordergrund? Oft gibt es ja auch unterschiedliche Gruppen von Anwendern, die unterschiedliche Anforderungen stellen.


SSRS
Power View
Excel
Excel Services
Performance-Point Services
Klassischer Berichtsserver
X
Freie Gestaltungs-möglichkeit
X
(X)
Hochwertige Ausdrucke
X
X
X
(X)
Abonnements
X
Datenabhängige Alarme
X
Erkundung des Datenmodells
X
X
(X)
Gestaltungs-möglichkeiten für Endanwender
X
X
(X)
Zusammenstellen von Dashboards
X
Zugang mit Web Browser
X
X
X
X
Mobile Endgeräte
X
(X)
(X)
SharePoint Enterprise Lizenzen
X
X
X
SQL Server Enterprise oder
BI Edition
X
Exportformate
viele
Power
Point
viele
Excel
Excel


War das schon alles?

Gib es weitere Entscheidungskriterien, die Sie hier vermissen? Lassen Sie es mich wissen und ich nehme diese gerne in die Liste auf!

SharePoint 2010 und SQL Server 2012

Der Treiber macht's...

Heute möchte ich über ein Problem berichten, das auftritt, wenn man mit Power View oder PerformancePoint Services auf tabulare Modelle (PowerPivot auf SharePoint oder SSAS Tabular) zugreifen möchte.

Die Theorie

Tabulare Modelle lassen sich von außen mit MDX abfragen. Daher können "alte" MDX-Clients (z.B. Excel) problemlos auf Modelle zugreifen, die
  • mit PowerPivot erstellt und in einer SharePoint Bibliothek veröffentlicht wurden
  • oder mit den Data Tools in einem Projekt vom Typ "Analysis Services Projekt für tabellarische Modelle" erstellt und dann auf einer tabularen SSAS Instanz bereitgestellt wurden.
Besonders interessante Clients sind für mich zurzeit die SharePoint Komponenten Power View und PerformancePoint Services.

Die Praxis

Tatsächlich gibt es aber ein Problem, das mich heute viel Zeit gekostet hat. Es zeigt sich anhand unspezifischer Fehlermeldungen in diesen Situationen:
  • Beim Einrichten einer Datenverbindung in SharePoint vom Typ "BI Semantic Model Connection" (Fehlermeldung: "Cannot connect to the server or database")
  • In PerformancePoint Services beim Erstellen einer Datenverbindung (Fehlermeldung: "PerformancePoint Services was unable to connect to <Instanz>. Verify that the server name is correct and that the Unattended Service Account has permission to connect to the server.")
Mehrfaches Überprüfen der Verbindungsinformationen brachte mich nicht ein Stück weiter - diese waren offensichtlich korrekt.

Die Lösung

Nach einer Standardinstallation von SharePoint 2010 gibt es ein Kompatibilitätsproblem: Für den Zugriff auf eine SQL Server Analysis Services 2012 Instanz im tabularen Modus benötigt der SharePoint Frontend Server den ADOMD Treiber aus dem Feature Pack von SQL Server 2008 R2 SP1. Darauf muss man erst einmal kommen!
Sie können auf Ihren SharePoint Servern unter "Programs and Features" kontrollieren, welche Version des ADOMD Treibers installiert ist. Nach der SharePoint Installation hat der Treiber die Version 10.0x. Benötigt wird aber die Version 10.5x.

Liste der ADOMD Treiber auf einem SharePoint Frontend Server
Den richtigen ADOMD Treiber können Sie hier herunterladen:
http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=26728
Je nachdem, ob Sie SharePoint auf einer 32-Bit Plattform oder auf einer 64-Bit Plattform installiert haben, brauchen Sie die passende Variante
64-Bit: 1033\x64\SQLSERVER2008_ASADOMD10.msi
32-Bit: 1033\x86\SQLSERVER2008_ASADOMD10.msi

Bei der Installation gibt es eine Warnung (die ältere Version des Treibers wird überschrieben - das ist in Ordnung) und möglicherweise den Hinweis, dass eine Datei nicht ausgetauscht werden kann, weil sie in Benutzung ist. In diesem Fall stoppen Sie den Internet Information Server. Das geht am einfachsten mit dem Programm "Internet Information Services (IIS) Manager".
Nach Stoppen (falls nicht schon erfolgt) und Starten des IIS Dienstes ist das Problem beseitigt.
Das Stoppen und Starten des IIS Dienstes geht alternativ auch über den Kommandozeilenbefehl "iisreset /STOP" beziehungsweise "iisreset /START".

Anmerkung

Natürlich liegt es nahe, bei einem solchen Problem mal wieder über Microsoft zu schimpfen und sich zu fragen, warum "die" das denn nicht besser hinbekommen. Geht Ihnen das auch so? Dann empfehle ich die Lektüre dieses Artikels von Kevin Donovan. Danach wurde mir klar, welche Kompatibilitätsprobleme SharePoint zu bewältigen hat, schließlich soll SharePoint 2010 ja gleichermaßen mit PowerPivot 2008 R2 und mit PowerPivot 2012 funktionieren.
Mein Fazit war danach: Das ist sehr nachvollziehbar und die Microsoft Entwickler haben einen guten Job gemacht!

Donnerstag, 23. August 2012

Erste Bücher zu SSAS Tabular und Power View

Fast ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem SQL Server 2012 auf dem Markt ist. Endlich gibt es nun auch die ersten Bücher zu den neuen BI-Komponenten SSAS Tabular und Power View. Drei davon möchte ich hier kurz vorstellen:

Visualizing Data with Microsoft Power View

Dieses Buch der vier Autoren Brian Larson, Mark Davis, Dan English und Paul Purington vermittelt auf etwa 100 Seiten, wie Sie Power View einsetzen, um mit einer minimalen Anzahl von Mausklicks anschauliche Präsentationen Ihrer Daten zu erzeugen. Die geringe Seitenzahl wird dem einfachen Bedienkonzept von Power View durchaus gerecht. Das Buch veranschaulicht die Möglichkeiten anhand eines Beispielmodells, das auf der beigefügten CD mitgeliefert wird. Da wahrscheinlich nicht jeder Leser über die erforderliche SharePoint Umgebung verfügt, ist es hilfreich, dass die ebenfalls auf der CD enthaltenen Videos den Umgang mit Power View vermitteln.
Der zweite Teil des Buches führt den Leser in die Erstellung tabularer Modelle mit PowerPivot ein. Dass die Autoren hierfür ebenfalls nur etwa 150 Seiten vorgesehen haben, erleichtert zwar den schnellen Einstieg in das Thema, kann aber aufgrund der Leistungsfähigkeit von PowerPivot auch nicht mehr leisten. Hierzu gibt es ebenfalls Videos, welche die Handhabung anschaulich vermitteln.
Passend zum Titel liegt der Schwerpunkt auf dem Einsatz von Excel, SharePoint und Power View; der Einsatz der Data Tools (Visual Studio) für die Entwicklung tabularer Datenmodelle wird nicht beschrieben.
Diejenigen Leser, die sich mit kostenlosen Testversionen der Microsoft Programme ihre eigene SharePoint Umgebung mit Power View einrichten möchten, finden hierfür eine Anleitung im Buch. Der Installationsaufwand ist zwar hoch, lohnt sich aber auf jeden Fall, wenn man tiefer in das Thema einsteigen und eigene Erfahrungen sammeln möchte.

Fazit: Ein kompaktes Buch für den schnellen Einstieg.


Applied Analysis Services - Tabular Modeling

Der Autor Theo Lachev beginnt sein Buch mit Erläuterungen zu Microsofts Zielen bei der Entwicklung von Self-Service BI Komponenten und einem Vergleich der multidimensionalen Analysis Services mit den neuen tabularen Datenmodellen. Dabei, sowie in den folgenden, tiefer gehenden Kapiteln, beleuchtet er alle drei Möglichkeiten zur Erstellung und Veröffentlichung tabularer Modelle: Personal BI (Excel), Team BI (SharePoint) und Organizational BI (Analysis Services Tabular). Das Buch vermittelt nicht nur die Handhabung, sondern sehr umfassend auch die technischen Hintergründe, die Administration und "best practices".
Wie auch der Umfang von fast 400 Seiten nahelegt, erhält der Leser zu wirklich allen Aspekten rund um das Erstellen und Visualisieren tabularer Modelle tiefe Einblicke. Auf der Website des Autors stehen Codebeispiele und Videos zum Download bereit.

Fazit: Ein gut gegliedertes Buch für den Einstieg und für die Vertiefung mit zahlreichen wertvollen Praxistipps.


SQL Server 2012 Analysis Services - The BISM Tabular Model

Die Autoren Chris Webb, Alberto Ferrari und Marco Russo haben sich spätestens mit ihrem Buch "Expert Cube Development" einen Ruf als Autoritäten auf dem Gebiet der Modellierung multidimensionaler Cubes geschaffen. Mit dem neuen Buch zu SSAS Tabular erweisen sie sich nun auch als führende Experten für die Modellierung komplexer tabularer Datenmodelle. Dementsprechend verwenden alle Beispiele vorwiegend die Data Tools (Visual Studio) als Entwicklungsumgebung. Für das Nachvollziehen der Beispiele ist eine Evaluierungs-Edition (180 Tage, kostenlos) oder die Developer-Edition (ca. 65 EUR) von SQL Server 2012 erforderlich. Ähnlich dem Buch von Theo Lachev vermittelt dieses Buch nicht nur die Handhabung, sondern erläutert die Technik und die Administration von Entwicklungs- und Produktionsservern.
Mit etwa 600 Seiten ist dieses Buch das umfangreichste der drei Neuerscheinungen.

Fazit: Gut gegliedert, umfassend und gut verständlich mit einem Schwerpunkt auf Modellierung und DAX Programmierung.


Welches der drei Bücher sollte man sich zulegen, wenn man sich mit den neuen BI-Möglichkeiten von SQL Server 2012 vertraut machen möchte?
Das erste Buch besticht durch seinen geringen Seitenumfang und die zahlreichen Videos. Es ermöglicht einen schnellen Überblick, insbesondere über die Erstellung von Berichten mit Power View.
Das zweite und das dritte Buch sind wesentlich umfangreicher und begleiten den Leser voraussichtlich bei seiner gesamten Arbeit mit SSAS Tabular, DAX & Co. Zum jetzigen Zeitpunkt fällt es mir schwer, eine Empfehlung für das eine oder das andere abzugeben. Ich habe es mir leicht gemacht und einfach beide gekauft :-)

Donnerstag, 26. Juli 2012

Vergleich von SSAS multidimensional mit PowerPivot und SSAS tabular

PowerPivot in Excel hat sich für die einfache und schnelle Erstellung von Datenanalysen längst bewährt. Seitdem mit SQL Server 2012 auch eine Server-Variante dieser Technik zur Verfügung steht, stellt sich in BI-Projekten die Frage, ob SSAS tabular oder die aus den früheren SQL Server Versionen bekannte Variante SSAS multidimensional zum Einsatz kommen sollte. Und zusätzlich gibt es ja auch noch die Möglichkeit, PowerPivot Modelle in SharePoint zu veröffentlichen.
In meinem Seminar lernen Sie diese Möglichkeiten kennen. Aber die Entscheidung, welche jeweils zum Einsatz kommt, ist für jedes Umfeld neu abzuwägen. 

Entscheidungshilfe

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht von Fakten, die Ihnen dabei helfen können. Diese Zusammenstellung basiert auf dem hervorragenden Artikel von Melissa Coates, den ich durch die Übersetzung einem größeren Kreis von Interessenten verfügbar machen möchte.


Feature bzw. Anforderung
PowerPivot mit Excel
PowerPivot mit SharePoint
Analysis Services Tabular
Analysis Services Multidimensional
Anzahl Benutzer
1
(Personal BI)
Wenige
(Team BI)
Sehr viele
(Corporate BI)
Sehr viele (Corporate BI)
Erforderliche Software
Office 2010 (PowerPivot ist ein kostenfreies Add-In)
SharePoint 2010 Enterprise
+
SQL Server 2012 Enterprise Edition oder
BI Edition
SQL Server 2012 Enterprise Edition
oder
BI Edition
SQL Server 2012 Enterprise Edition oder BI Edition,
oder Standard Edition (dann eingeschränkte Funktionalität)
Entwicklungsumgebung
Excel 2010
Excel 2010
SQL Server 2012 Data Tools
(ehemals BIDS)
SQL Server 2012 Data Tools
(oder BIDS mit früheren Versionen)
Abfragesprache
DAX
(MDX Abfragen von außen erzeugen intern einen DAX Abfrageplan)
DAX
(MDX Abfragen von außen erzeugen intern einen DAX Abfrageplan)
DAX
(MDX Abfragen von außen erzeugen intern einen DAX Abfrageplan; bei DirectQuery ist nur DAX erlaubt)
MDX
Speicherort des Datenmodells
XLSX Datei
SSAS Instanz
(ausschließlich zur Verwendung durch SharePoint)
Analysis Services Tabular
Analysis Services Multidimensional
Verwendbarkeit mit Microsoft Berichtstools
Excel
Excel
Power View
PerformancePoint
Reporting Services
Excel
Power View
PerformancePoint
Reporting Services
Excel
Power View

PerformancePoint
Reporting Services
Kann als Datenquelle für Power View dienen
Excel 2010: Nein
Excel 2013: Ja
Ja
Ja
Ja
Datenbank Engine
xVelocity
xVelocity
xVelocity
OLAP


Grenzen für die Datenmenge
Dateigröße: 2GB (komprimiert)
Hauptspeicher:
2GB (32-bit)
4GB(64-bit)
Dateigröße: 2GB (komprimiert)
Max. erlaubte Dateigröße in der SharePoint Bibliothek
Große Datenmengen (Partitionierung, DirectQuery)
Verfügbarer Hauptspeicher
Extrem große Datenmengen
(Partitionierung, Caching bei MOLAP, ROLAP)
Unterschiedliche Datenquellen in einem Modell
Ja (sehr gut möglich)
Ja (sehr gut möglich)
Ja (sehr gut möglich)
Eingeschränkt praktikabel
(besser ist ein Data Warehouse mit ETL Prozessen)
Direktabfragen auf die Datenquellen möglich
Nein
Nein
Ja
(DirectQuery)
Ja
(ROLAP)
Sicherheit auf Datenebene
Nein

Nein
Ja
(nur Windows Authentifizierung, nur Sicherheit auf Zeilenebene)
Ja
(nur Windows Authentifizierung, Sicherheit auf Dimensions- und Zellebene)
Zeitgesteuerte Aktualisierung der Daten möglich
Nein
Ja
Ja
Ja
Entwicklungsumgebung in Visual Studio integriert
Nein
Nein
Ja
Ja
Quellcodeverwaltung möglich
Nein
(eingeschränkt möglich, wenn Excel Dateien versioniert werden)
Nein
(eingeschränkt möglich mit Versionierung in der  SharePoint Bibliothek)
Ja
Ja
Überwachung des Betriebs
Nein
Ja
(PowerPivot Management Dashboard)
Ja
Ja
Benutzerinteraktion (Actions)
Drillthrough
(nicht konfigurierbar)
Drillthrough
(nicht konfigurierbar)
Drillthrough
(Standardmäßig nicht konfigurierbar; mit dem "Tabular Actions Editor" in BIDS Helper sind angepasste Spalten und Report-, Rowset- und URL-Actions möglich)
Drillthrough
Report-Actions
Standard-Actions
Scope-Anweisung
Nein
Nein
Nein
Ja
Mit .NET erweiterbar
Nein
Nein
Nein
Ja
Writeback möglich
Nein
(xVelocity ist ausschließlich lesend aufgebaut)
Nein
(xVelocity ist ausschließlich lesend aufgebaut)
Nein
(xVelocity ist ausschließlich lesend aufgebaut)
Ja
Mehrsprachigkeit im Modell
Nein
Nein
Nein
Ja
m:n Beziehungen
Eingeschränkt
(über DAX, nicht im Modell)
Eingeschränkt
(über DAX, nicht im Modell)
Eingeschränkt
(über DAX, nicht im Modell)
Ja
(im Modell)
Benannte Mengen
(Named Sets)
Nein
Nein
Nein
Ja
Role-Playing Dimensions
Nein
Nein
Nein
Ja
Visual Totals (Sicherheit)
Nein
Nein
Nein
Ja
Unregelmäßige Hierarchien
(Ragged Hierarchies)
Nein
Nein
Nein
(Behelf: HideMemberIf mit BIDS Helper)
Ja
Möglichkeit, den Default Member vorzugeben
Nein
Nein
Nein
Ja
Parallelverarbeitung von Partitionen
---
---
Nein
(Partitionen einer Tabelle werden nacheinander verarbeitet)
Ja
(nur Standard Edition)
Mehr als ein Cube pro Datenbank möglich
---
---
Nein
Ja
Pfad für die Weiterentwicklung
PowerPivot für SharePoint
Analysis Services Tabular
---
(bisher keine Umwandlung in ein multidimensionales Modell möglich)
---